[Rezension] Black Dagger – Phury & Cormia

Danke an den Heyne-Verlag für das Rezensionsexemplar |

Originaltitel: Lover enshrined |

Autorin: J.R. Ward |

Verlag: Heyne |

Seiten: 718 |

Zugehörige Bände: Black Dagger – Wrath & Beth (1), – Rhage & Mary (2), – Zsadist & Bella (3), – Butch & Marissa (4), – Vishous & Jane (5), – Rehvenge & Ehlena (7), – John & Xhex (8)… |

Klappentext: Um der unglücklichen Liebe zu Bella, der Frau seines Zwillingsbruders, zu entkommen, hat der Vampirkrieger Phury es auf sich genommen, der Primal der Vampire zu werden. Als er bei seiner Amtseinführung der wunderschönen Auserwählten Cormia begegnet, hofft er, Bella endlich vergessen zu können. Doch Cormia zweifelt an Phurys Aufrichtigkeit, und schließlich muss er etwas tun, woran er in seinem ganzen zweihundertjährigen Leben noch nie gedacht hat: um eine Frau kämpfen! (Quelle: randomhouse.de)

Cover: Zum Cover sag ich jetzt nichts mehr, außer schlicht und schön.

Inhalt: Dieses ewige hin und her zwischen Cormia und Phury hat mich zum Teil echt dezent genervt und ich habe mir oft gedacht, dass sie doch einfach mal machen sollen und nicht doch noch nen Rückzieher und wieder von vorne und wieder in Drogen begraben und alles… Dadurch ging das alles halt nicht voran und Phury und Cormia sind so auf der Stelle gelaufen.

Aber besonders gegen Ende wurde das Buch noch sehr schön und toll und süß. Das Ende mit Zsadist, Bella und Nalla hat mich total gefreut, so süß! Und auch generell das Ende, also das mit Phury, Zsadist, den Brüdern und Cormia ist richtig toll, finde ich.

Ich finde es schön, dass hier in dem Buch eigentlich das erste Mal wirklich erzählt wird, wie die Frauen auch untereinander ein Verhältnis aufbauen, hier zum Beispiel Bella und Cormia. Total schön.

Und ich finde es toll, wie die Grundlagen für die nächsten Geschichten hier schon zum Teil gelegt werden, also für John, Xhex, Qhuinn und Blay. Dadurch freue ich mich schon doppelt auf die Folgebände. Über Ehlena wird aber ja noch nichts gesagt, aber trotzdem lernt man schon mehr über Rehvenge, also werden auch dafür die Grundlagen gelegt.

Die Reformation der Auserwählten, dass die alle so aus ihrem „Gefängnis“ entlassen werden, hat mich auch sehr gefreut. Und dass man dann so sieht, wie sie alle zusammen leben. Also das mit dem Pfanne und Toaster kaputt gehen von Layla und das Klavier spielen von Selena und so.

Schreibstil: Der Schreibstil ist wie immer in Wards Black Dagger Büchern sehr flüssig zu lesen und fesselnd geschrieben. Man kann so richtig abtauchen. Was mir hier in dem Buch besonders aufgefallen ist, ist, dass es auch Kapitel aus der Sicht der Jungfrau der Schrift und Omega gibt. Dadurch werden die beiden sehr stark vermenschlicht.

Charaktere: Ich find’s krass, mit welchen Problemen Phury so herumläuft. Das Ding mit den Auserwählten setzt ihn ja total unter Druck, dann seine Drogensucht, der Zauberer in seinem Kopf, das mit Bella und dann noch seine Vergangenheit. Da ist es gar nicht weiter verwunderlich, dass er ein bisschen verkorkst ist und dass er zu Unentschlossenheit und Wankelmütigkeit neigt. Dadurch wird er zwar ein bisschen nervig, aber es ist verständlich.

Auch Cormia ist zum Teil durch ihre unentschlossene und wankelmütige Art etwas nervig und beide neigen ebenfalls dazu, sich selbst die Schuld für ungefähr alles zu geben, wenn auch nicht so stark, wie es bei Butch und Marissa war. Ich finde es außerdem echt krass, in was für einem öden „Gefängnis“ Cormia und die anderen Auserwählten leben. Und das soll gut sein? Das hat doch keiner verdient.

Aber trotzdem sind sie beide so tolle und coole Charaktere. Ich finde es ganz stark, wie Phury seine ganzen Probleme überwindet und es auch schafft, gegen die Drogensucht und den Zauberer anzukämpfen. Und ich finde es auch schön, wie Cormia sich bei der Bruderschaft im Haus so richtig entfalten und selbst finden kann.

Wie immer finde ich es echt toll, dass man wieder mit den anderen Brüdern zu tun hat. Man verliert nie den Kontakt zu den anderen, dadurch, dass sie immer weiterhin Nebenrollen in den weiteren Büchern haben. Und ich finde es so schön, dass jeder der Brüder sein ganz eigenes Talent hat und seine ganz eigenen Stärken. Also zum Beispiel, dass Phury gut zeichnen kann und Zsadist singen und so.

Fazit: Das Buch ist ein toller sechster Doppelband und ich freue mich immer wieder, dass ich erneut in dieser Welt eintauchen kann. Sie bleibt eigentlich die ganze Zeit ein Teil von einem, auch dadurch, dass sie so lang und quasi nicht aufhört. Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Es ist ein tolles Buch, wenn auch eins der schwächeren der Reihe.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Create a website or blog at WordPress.com

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: