[Rezension] Six Scorched Roses

Titel: Crowns of Nyaxia – Six Scorched Roses |

Autorin: Carissa Broadbent |

Verlag: Carlsen |

Seiten: 239 |

Reihe: Crowns of Nyaxia (aber eigenständig lesbarer Einzelband bzw. Spin-Off) |

Klappentext: Sechs Rosen. Sechs Phiolen mit Blut. Sechs Besuche bei einem Vampir, der ihre Rettung sein könnte … oder ihre Verdammnis.
Mit ihrem eigenen nahen Ende hat sie sich schon längst abgefunden, doch der Tod all derer, die sie liebt, ist eine andere Sache. Als ihr Dorf langsam in den Fängen einer mysteriösen, von Göttern verfluchten Krankheit dahin zu siechen droht, unternimmt sie einen verzweifelten Versuch, die Dinge zu ändern.   
In ihrer Not schließt Lilith einen Handel mit dem Einzigen ab, den die Götter noch mehr hassen als ihr Dorf: dem Vampir Vale. Sie bietet ihm sechs wertvolle Rosen im Tausch gegen sechs Phiolen Vampirblut – denn Vales Blut ist die einzige Hoffnung auf Heilung. 
Doch als sich aus dem einfachen Handel allmählich mehr entwickelt, gewinnt Lilith eine erschreckende Erkenntnis: Es ist gefährlich, sich in die Fänge eines Vampirs zu begeben. Und an einem Ort, der bereits unter dem Zorn eines Gottes leidet, ist es noch viel gefährlicher, sich in einen Vampir zu verlieben. (Quelle: carlsen.de)

Cover: Das Cover ist unfassbar schön – ich finde es fast schöner als alle Cover der Hauptreihe (wobei der zweite Band der Hauptreihe auch ein heftig schönes Cover hat).

Inhalt: Das Buch ist ja ziemlich kurz und hat wenig eigene Storyline, aber das was da ist, ist sehr cool. Es ist sehr in der restlichen Reihe eingebettet von der Story her, aber der eigene Aspekt mit der Seuche, der Wissenschaftlerin und der Menschenwelt allgemein ist sehr cool. Ich habe mich immer gefragt, wie die Menschenwelt läuft in der Nyaxia-Welt und jetzt weiß ich es und das finde ich cool.

Schreibstil: Carissa Broadbent halt. Die Fraus schreibt großartig. Das, was sie schreibt, ist Kunst und Literaturhandwerk durch und durch. Ich bin echt ein Fan von ihrer Art zu schreiben.

Charaktere: Ich mochte Vale und Lilith in den Hauptbüchern schon sehr, als sie da aufgetaucht sind und so auch hier. Ich finde Liliths Sicht auf die Welt eine sehr interessante, sie erinnert mich unfassbar dolle an meine beste Freundin, in ihrer Art wie sie selbst funktioniert, denkt und auch Menschen beobachtet und für komisch befindet. Vale wird ja charakterlich nur angerissen, aber was man mitbekommt und die Art, wie er durch Liliths Augen beschrieben und gesehen wird, mag ich sehr gerne. Ich finde beide einfach nach wie vor ziemlich klasse.

Fazit: Das Buch hat im Vergleich zu denen der Hauptreihe wenig Tiefe, aber wenn man es als das Spin-Off sieht, das es ist – einfach ein Zusatz zur Hauptreihe – dann ist es sehr cool und lesenswert. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

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