[Rezension] Als das Leben mich aufgab

Autorin: Ney Sceatcher |

Verlag: Zeilengold |

Seiten: 216 |

Klappentext: Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe… Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. (Quelle: amazon.com weil die Zeilengold Seite gerade nicht erreichbar war)

Allgemein: Ich finde es gerade ziemlich schwer, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben. Es ist schwer in Worte zu fassen und die Worte, die jetzt hier gefasst sind, sind nicht annähernd die richtigen, aber ich habe keine besseren gefunden.

Cover: Das Cover finde ich auf jeden Fall schon mal sehr schön. Dieses Hellblau und dann das helle Licht, in das die Person hinein tritt, und außerdem die Briefe unten passen irgendwie zur Geschichte.

Inhalt: Die Geschichte ist einerseits ein bisschen absurd, mit dem in den Himmel kommen und dann wieder runter geschickt werden. Dann der Umstand, dass sie keine Schuhe an hat und so generell.

Aber sie ist auch so schön! Die Geschichte von Mai ist eine nachdenkliche, etwas wehmütige und bewegende. Und sie regt sehr zu Nachdenken an. Das Buch ist ein stilles Buch, man muss genau hinhören, um es in all seiner Pracht wahrzunehmen, klein aber oho sozusagen. Die Geschichte geht einem direkt ins Herz.

Schreibstil: Der Schreibstil ist sehr auf die Dinge fokussiert, die in Mai vorgehen, in ihrem Kopf und ihrem Herzen. Zwischendurch sind immer wieder längere Gedankenpassagen oder Erinnerungen eingeschoben, was dem Ganzen eine sehr nachdenkliche Note verleiht. Ein sehr schöner, innerer Schreibstil.

Charaktere: Die Charaktere sind alle auf ihre Art gut und schön dargestellt und alle irgendwie nett und freundlich (mit Ausnahme vielleicht die Freundin von Tris). Und es gibt eine Sache, die zumindest die Briefempfänger alle verbindet: sie vermissen Mais früheres Ich, also bevor sie gestorben ist.

Mai ist ein tolles Mädchen, das mit der Zeit erkennt, um was es im Leben wirklich geht, auch wenn sie da leider schon tot ist. Aber genau das vermittelt Ney Sceatcher auch den Lesern und unter anderem deshalb regt das Buch so zum Nachdenken an.

Naoma ist auch ein echt tolles und besonders auch nettes Mädchen. Sie ist so von Grund auf herzensgut und hilft Mai, obwohl sie sie eigentlich gar nicht kennt. Und Raven mag ich in all seiner Kühle auch sehr gerne.

Fazit: Ich finde das Buch echt so unglaublich schön. Es hat mich sehr berührt und ist mir direkt ins Herz und unter die Haut gegangen, wie es nur wenige Bücher schaffen. Ich möchte das Buch eigentlich gar nicht bewerten, weil es nicht an Maßstäben und vor allem nicht an Sternmaßstäben messbar ist. Weil es so ins Herz geht, gebe ich ihm 5 Herzen, aber eine abschließende Sternebewertung bekommt es nicht von mir.

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