[Rezension] Meeresgold

Autorin: Katelyn Erikson |

Verlag: Eisermann Verlag |

Seiten: 248 |

Klappentext: Heiraten, Kinder kriegen und die brave Gattin spielen – unter der strengen Hand ihrer Eltern hat Lucia es nicht leicht. Gefangen in den Zwängen der Gesellschaft soll sie einen Mann heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Als mitten in der Zeremonie Piraten die Hochzeit überfallen, findet die junge Braut sich im Auge des Sturmes wieder.

Entführt von den Feinden ihres Vaters steht Lucia nur der Sohn des Käptn’s zur Seite. Benjamin soll ihr Leben schützen, während er zwischen blutigen Kämpfen und der tosenden See seine eigenen Pläne verfolgt. Allerdings hat er nicht damit gerechnet, dass der Schlüssel zu seiner Rache sein Herz im Sturm erobert … (Quelle: amazon.de)

Allgemein: Ich habe das Buch eigentlich vor fast einem Monat schon beendet, ziemlich direkt nach der Buchmesse. Aber ich habe irgendwie einfach die Rezi noch nicht gepostet – zu faul.

Inhalt: Kurz vorweg: Ich liebe Piratengeschichten! (das kommt jetzt unerwartet oder? Nach dem aufgeregten Jack-Sparrow-LBM-Post… 😀 )

Das Buch ist zum Teil etwas klischeehaft und auch vorhersehbar. Aber zum anderen Teil passieren auch einige unerwartete Dinge, es gibt ein paar unerwartete Wendungen und das finde ich echt toll! Sowas mag ich ja sehr!

Was ich auch echt toll gemacht finde, sind erstens die Parallelen der Kirchen-Szenen und zweitens diese kleinen Rückblenden in die Vergangenheit. Dadurch kann der Leser selbst die Geschehnisse versuchen, zusammen zu setzen und zu folgern. Mache ich ja leidenschaftlich beim Lesen.

Schreibstil: Ich finde, das Buch ist flüssig und fesselnd geschrieben. Und einfach gut. Und wie gesagt, die Rückblicke finde ich toll gemacht.

Charaktere: Ich mag Lucia als Protagonistin sehr gerne. Sie ist mir sympathisch. Vor allem ihre Entwicklung vom Piraten-vorverurteilenden Mädchen zur starken, mutigen Piratenbraut. Sie lässt sich für meinen Geschmack etwas zu oft retten, aber ich meine, in der Zeit waren Frauen auch sehr unselbstständig und für die Verhältnisse ist sie sogar noch sehr selbstständig, glaube ich.

Ben mag ich trotz seiner teilweise sehr klischeebehafteten Art auch sehr gerne. Und Aaron und Johnny sind auch echt tolle Charaktere! Wenn ich ehrlich bin, mag ich sie fast lieber als Ben, der ist so stur.

Fazit: Ein tolles Piraten-Buch hast du da geschrieben, liebe Kate. In manchen Dingen habe ich Fluch der Karibik wiedererkannt, aber das kann natürlich auch nur Zufall gewesen sein…

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