[Rezension] The Songbird and the Heart of Stone

Titel: Crowns of Nyaxia – The Songbird and the Heart of Stone |

Originaltitel: The Songbird and the Heart of Stone |

Autorin: Carissa Broadbent |

Verlag: Carlsen |

Seiten: 496 |

Zugehörige Bände: The Serpent and the Wings of Night (1), The Ashes and the Star-Cursed King (2), The Fallen and the Kiss of Dusk (4), The Lion and the Deathless Dark (5), Band 6|

Klappentext: Als Mische in einen Vampir verwandelt wurde, verlor sie alles – ihr Zuhause, ihre Menschlichkeit und die Liebe des Sonnengottes, dem sie ihr Leben gewidmet hatte. Nun ist sie zum Tode verurteilt, weil sie den getötet hat, der sie gewandelt hat: den Vampirprinzen. Und ihrer Strafe zu entkommen ist ausgeschlossen.
Dann wird Mische in letzter Sekunde gerettet – von Asar, dem Bastardprinzen des Hauses der Schatten. Seine Vergangenheit ist so brutal wie seine Narben es sind und er zwingt Mische zu einer Mission, die schlimmer ist als eine Hinrichtung: eine Reise in die Unterwelt, um den Gott des Todes selbst wiederzuerwecken.
Doch Misches Bestrafung könnte der Schlüssel zu ihrer Rettung sein. In einer geheimen Sitzung befiehlt ihr der Sonnengott, Asar zu helfen, nur um ihn anschließend zu verraten … indem sie den Todesgott tötet.
Mische und Asar beschreiten den tückischen Weg in die Unterwelt und stellen sich dabei Prüfungen, Bestien und den rachsüchtigen Geistern ihrer Vergangenheit. Doch das Gefährlichste von allem ist der verlockende Ruf der Dunkelheit – und die verbotene Anziehung zwischen Mische und Asar, eine aufkeimende Verbindung, die den Zorn der Götter heraufbeschwören könnte.
Als sich Misches Verrat schließlich abzeichnet, droht die Unterwelt sie zu verschlingen und die Götter werden immer unruhiger. Und Mische wird gezwungen, zwischen der Erlösung durch die Sonne oder der Verdammnis durch die Dunkelheit zu wählen… (Quelle: carlsen.de)

Cover: Das Cover steht den anderen aus der Reihe in nichts nach. Wunderschön und sehr detailreich. Auch das Innere unter dem Coverumschlag ist mit den geprägten Ornamenten und dem gold-rot sehr sehr schön.

Inhalt: Die Geschichte ist insgesamt langsamer als die ersten beiden Bände. Die Dynamik des Buches ist auch viel psychischer und nicht so explosiv. Das finde ich sehr angenehm, da es auch sehr zu den beiden Charakteren Mische und Asar passt. Außerdem passt es auch sehr zu den Schattengeborenen allgemein, die ja so beschrieben werden, dass sie die Kraft der Gedanken kontrollieren und die optimalen Spione sind.
Ich mag es auch sehr gerne, dass sich die ganze Geschichte so nach und nach aufbaut. Wie in den anderen Teilen sind immer am Anfang der Abschnitte Rückblenden in Misches Vergangenheit. Das beantwortet nach und nach die Fragen zu Mische und ihrer Geschichte und macht es bis zum Ende spannend.
Der ganze Aufbau und die Idee mit Morthryn und den verschiedenen Ebenen, in denen irgendwie einiges wie von ihnen geplant, aber dann anderes so vollständig unvorhersehbar passiert, finde ich auch echt gut.

Schreibstil: Carissa Broadbent halt. Sie schreibt so unfassbar gut. Wenn ich groß bin will ich so schreiben wie sie. Ihr Stil ist so unfassbar vielschichtig und sie bringt teilweise die Dinge so rüber, dass die Leser sie kapieren bevor die Charaktere sie kapieren. Sie schreibt auch super fesselnd und ich konnte trotz des langsameren Tempos und der weniger brutale Action das Buch nicht aus der Hand legen.

Charaktere: Ich mag Mische und Asar unfassbar gerne. Der Sunshine Character mit der dunklen Vergangenheit und der harte Charakter mit dem weichen Kern. Beide sind so unendlich cute und so weich eigentlich und wurden von der Welt so kaputt gemacht. Und genau darin haben sie beide ihre Ähnlichkeiten. Sie verstehen sich auch gegenseitig so gut und können sich so gut lesen, was ich auch wieder so passend zu dem Thema der Schattengeborenen allgemein finde. Und sie entwickeln sich wieder über die Geschichte hinweg so sehr weiter. Mische lernt unterschwellig Dinge durch Asar und setzt sich mit sich selbst auseinander und auch Asar kommt durch Mische echt weiter.
Ich finde es interessant, weil es in dem Buch nicht wirklich Feinde gibt, bei denen man die ganze Zeit weiß, dass sie Feinde sind. Es ist nichts schwarz-weiß, sondern alles in den verschiedensten Schattierungen. Bis zum Ende weiß man eigentlich nicht, wer in der Geschichte „der Böse“ ist. Ich weiß es immer noch nicht. Ich glaube das ist genau der Witz daran. Dass es eben nicht klar eingeteilt „die Bösen“ gibt und „die Guten“, sondern dass es Schattierungen sind. Das macht es auch sehr spannend.

Fazit: Das Buch ist insgesamt einfach eine würdige Fortsetzung der Reihe. Mische und Asar sind so unendlich cute und ich mag sie so gerne. Der Schreibstil ist einfach legendär wie immer und der Buchaufbau ist so unfassbar komplex und krass aufgebaut mit Twists und Cliffhangern wie die anderen Teile auch. Ich gebe 4,5 Sterne und ich weiß genau, wer sofort weiter lesen wird.

Hinterlasse einen Kommentar

Erstelle eine Website oder ein Blog auf WordPress.com

Nach oben ↑