[Rezension] Carim – Drachentöter

Autorin: Lena Knodt |

Verlag: Eiserman Verlag |

Seiten: 255 |

Klappentext: Ein Mann mit vor Schmerz zerfressenem Herzen.
Ein Drache mit Augen so rot wie Blut.
Und eine Vergangenheit, die auf immer verborgen bleiben soll.

Drachen töten. Das ist es, was Carim kann. Das ist es, was Carim liebt und seit Jahren tut.
Als er auf einer Jagd ein brütendes Weibchen tötet, greift er ohne zu zögern nach dem letzten, unbeschadeten Ei. Doch er kommt nicht dazu, es zu verkaufen denn der Drache schlüpft.
In seiner unstillbaren Machtgier erkennt der junge Mann all die Möglichkeiten, die sich ihm nun bieten und schmiedet einen boshaften Plan. Denn wenn die Bestie ihm erst einmal gehorchte, würde jeder Mann vor ihm kriechen … (Quelle: amazon.de)

Allgemein: Auch dieses Buch habe ich eigentlich schon vor ein paar Wochen beendet, aber bisher einfach irgendwie die Rezi noch nicht gepostet…

Inhalt: Ich finde, es ist ein echt cooles Prinzip, dass Carim, also der Protagonist, hier selber der „Böse“ und machthungrige ist, zumindest teilweise. Normalerweise ist das ja nicht der Protagonist, sondern der Antagonist. Das war um ehrlich zu sein auch ein Mitgrund, warum ich das Buch gekauft habe, weil es mal was anderes ist.

Man schaut etwas distanziert auf die ganze Geschichte, was ich einerseits etwas schade finde, aber andererseits passt es irgendwie gut zum Buch. Trotzdem wird man an den richtigen Stellen emotional eingeholt.

Und ich bin mal sehr gespannt, wie die Geschichte nach diesem Ende des Buches weitergeht. Ich habe ja so meine Vermutungen, die auch ganz berechtigt sind, denke ich mal 😀

Schreibstil: Das Buch ist in der 3. Person geschrieben, was zusätzlich zur Distanziertheit beiträgt. Für den Rest dieses Außen-vor-seins sorgt der Rest des Schreibstils. Was ich auch einen echt tollen Handgriff finde, sind die Flashbacks von Carim. Dadurch versteht man etwas besser, was ihn zu dem gemacht hat, der er heute ist.

Charaktere: Ich mag Carim schon irgendwie gerne, trotz seiner kranken, machthungigen Seite. Vor allem, wenn man erfährt was ihm damals passiert ist, bekommt man ein bisschen Verständnis für ihn. Auch Vlynnar mag ich. Beide sind halt echt kaltblütig und blutrünstig, was es ein bisschen schwer macht, sich mit ihnen zu identifizieren.

Raki mag ich aber eigentlich am liebsten aus dem Buch (abgesehen von Nia natürlich). Sie ist so eine starke, selbstständige und selbstbewusste Frau, die aber trotzdem ein gesundes Maß an Gefühlen zeigt – anders als Carim.

Fazit: Tolles Buch. Die einzige Schwierigkeit ist diese Distanziertheit (wie schon mehrmals erwähnt), die es einem ein bisschen schwer macht, ganz in die Geschichte rein zu kommen und vor allem mitzufiebern. Aber ansonsten finde ich, das Buch ist echt toll gemacht.

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