[Rezension] Jeder Tag kann der schönste in deinem Leben werden

Originaltitel: The one Memory of Flora Banks |

Autorin: Emily Barr |

Verlag: FJB |

Seiten: 351 |

Klappentext: Flora Banks Leben ist wie ein tausendteiliges Puzzle in allen Farben des Regenbogens. Jeden Tag muss sie es erneut zusammensetzen. Sie muss sich daran erinnern, wer sie ist und was los ist. Manchmal stündlich. Nichts, was seit ihrem 10. Geburtstag passiert ist, bleibt ihr im Gedächtnis. Doch auf einmal ist da diese eine Erinnerung in ihrem Kopf. Und sie bleibt, verschwindet nicht wie die anderen Details aus ihrem Leben. Es ist die Erinnerung daran, wie sie nachts am Strand einen Jungen geküsst hat. Bewaffnet mit Handy, Briefen von ihrem Bruder aus Paris, einem prallgefüllten Notizbuch und tausenden von Zettelchen macht sich Flora Banks auf eine Reise, die sie letztendlich zu sich selbst führt. Denn zum ersten Mal in ihrem Leben kann sie jetzt entscheiden, wer sie wirklich sein will. (Quelle: fischerverlage.de)

Cover: Das Cover finde ich total süß gemacht. Richtig verspielt und verschnörkelt. Es deutet halt auf einen weniger ernsten Inhalt hin, als das Buch eigentlich hat, weswegen es zwar süß und schön ist, das Cover, aber Menschen fehl leiten kann, die etwas anderes bekommen, als sie erwarten und damit kommen manche ja leider nicht klar.

Inhalt: Die Idee hinter dem Buch finde ich einfach grandios! Und auch die Umsetzung ist echt gut gemacht. Dadurch, dass es ja aus der Ich-Perspektive geschrieben ist, weiß man immer nur das, was Flora weiß (abgesehen davon, dass man selbst sich natürlich daran erinnert, was vorher im Buch passiert ist) und das ist zeitweise ziemlich wenig.

Das, was soweit ich weiß einige gestört hat an dem Buch, finde ich gerade interessant und richtig toll gemacht. Also, dass Flora sich alles neu ins Gedächtnis rufen muss und das alles.

Dass da irgendwas mit Drake ist, war mir irgendwie die ganze Zeit klar. Und an manchen Stellen hat mich das Buch sehr an „Du neben mir“ (Rezi) erinnert, vor allem von der Mutter her.

Aber irgendwie hat mich das Buch trotz allem nicht so tief berührt, wie es schön gewesen wäre. Aber mich zutiefst berühren tun ja leider die wenigsten Bücher…

Schreibstil: Wie gesagt, es ist aus Floras Ich-Perspektive geschrieben und durch ihre Krankheit, um uns zu verdeutlichen, wie das für Flora ist, gibt es immer wieder Wiederholungen. Und dadurch und auch generell wirkt der Schreibstil etwas kindlich.

Aber es ist gerade deshalb so etwas besonderes und irgendwie anderes. Echt toll!

Charaktere: Gerade weil es ja so eine Selbstfindungsgeschichte ist und Flora sich ja auch nicht wirklich an die Menschen erinnern kann, bekommt man auch so wenig von den anderen außer Flora mit… einerseits schade, aber andererseits auch wieder sehr besonders.

Flora finde ich auf jeden Fall total sympathisch, aber wen ich sonst nur noch mag, sind Jacob und Agi. Paige ein bisschen und Toby, aber den Rest der Charaktere mag ich gar nicht. Viele haben auch einfach die falschen Absichten, als dass man sie mögen könnte.

Fazit: Das Buch hat mich nicht so zu 100% umgehauen wie z.B. Luna von Lunatic Booklover, aber klasse finde ich es trotzdem! Diese tiefe Berührung fehlt halt leider bei mir… Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen. Aber Luna, nicht traurig sein, zu den 5 Sternen schaffen es bei mir nicht viele Bücher… ❤

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