[Rezension] Warrior & Peace – Göttlicher Zorn

Autorin: Stella A. Tack |

Verlag: Drachenmond Verlag |

Seiten: 484 |

Zugehörige Bände: Warrior & Peace – Göttliches Blut (1) |

Klappentext: Es gibt fünf Dinge, die du wissen solltest, bevor du dieses Buch liest.
1. Mein Name ist Warrior Pandemos und seit Neuestem
bin ich eine Chaos-Göttin.
2. Leider habe ich noch nicht herausgefunden, wie ich diesen Job kündigen kann.
3. Bei unserer hirnrissigen Mission, die griechischen Götter aus dem Olymp werfen zu wollen, haben wir nicht nur versagt, uns wurde sprichwörtlich der Arsch aufgerissen.
4. Weil das Schicksal eine miese Bitch ist, wurde ich auch noch von einem Gott gekidnappt. Sein Name ist Virus (Sohn der Nemesis / grüne Haare / sarkastischer Idiot / schizophren…)
5. Er will Peaces Platz als Gottvater in der Elite streitig machen und bietet mir dafür einen Deal an: Er holt jemanden für mich von den Toten zurück, wenn ich ihn heirate.
Und ich? Ich weiß verdammt nochmal nicht, was ich tun soll. (Quelle: drachenmond.de)

Cover: Ich mag das Cover irgendwie. Es ist so glühend und feurig und irgendwie passt das alleine Herz makabererweise zum Buch. Wer es gelesen hat, weiß, was ich meine.

Inhalt: Also, was ich echt echt toll finde, ist, wie ironisch, sarkastisch und einfach witzig es ist. Ich musste wirklich oft wirklich sehr lachen – meine Familie hat mich des öfteren mal schräg angeschaut und sich gefragt, was zur Hölle bei mir schief läuft… 😀

Das unerwartete Ende mag ich auch gerne. Es ist nicht so ein typisches Ende, ganz und gar nicht, das finde ich echt klasse.

Aber ich habe auch zwei Dinge, die mich an dem Buch etwas gestört hat. Und zwar erstens, dass es mir teilweise etwas zu skurril und abgedreht ist. Mit sowas komme ich nicht so gut klar und es bringt mich durcheinander. Zweitens, dass es mir auch etwas zu blutrünstig und kannibalisch ist. Das hat in mir echt den Ekel hervorgerufen…

Schreibstil: Wie auch schon der Inhalt ist ebenso der Schreibstil mir ein bisschen zu abgedreht und seltsam. Aber er ist auch total toll, spannend, fesselnd, mitreißend und sarkastisch. Ich konnte das Buch echt den ganzen Tag lang nicht aus der Hand legen…

Charaktere: Warrior finde ich nach wie vor sehr toll als Protagonistin. Sie ist schlagfertig, lustig und lässt sich nicht unterkriegen. Und sie ist auch so unglaublich direkt, was ich ja sehr schätze. Was ich ebenfalls sehr mag, ist, dass sie so unperfekt ist und in ihrer eigenen Art total abgedreht, aber trotzdem oder gerade deswegen so super sympathisch.

Ich finde es auch toll, wie sie immer versucht, das richtige für die Welt zu tun, auch wenn es vielleicht gegen ihr persönliches Wohl ist. Das einzige was ich an ihr nicht so mag, ist, dass sie sich von Peace und Virus so herumschubsen lässt. Von den anderen in diesem Band schon weniger, aber dafür von den beiden. Ich finde, sie gehört keinem von beiden, sondern nur sich selbst und da sollte sie auch mal drauf bestehen.

Virus mag ich auch gerne. Er ist nach außen so böse und hart und auch sehr sarkastisch, ja schon zynisch, aber besonders in den Momenten, wo er mal den Netten durchscheinen lässt und sich hinter seine harte Schale blicken lässt, mag ich ihn echt total gerne.

Peace mag ich auch noch sehr gerne, aber er geht mir ein bisschen auf den Keks mit seiner komischen Unentschlossenheit und seiner befehlerischen Art, was Warrior angeht. Ich meine, sowas macht man doch nicht. Man befiehlt doch niemanden so herum, zu dem man so steht, wie er anscheinend zu Warrior. Und hier auch ein kleiner Einwurf: die eine Szene mit ihm und Warrior fand ich irgendwie sehr unpassend. Als wäre sie im falschen Buch gelandet und hätte eigentlich woanders hin gewollt.

Diesen ständigen Streit von Virus und Peace um Warrior finde ich echt total hirnrissig, dämlich, bescheuert und supernervig. Nicht, dass er vorkommt, sondern so an sich, dieses Männerstreit-Ding um Frauen, was in Büchern oft vorkommt (in der realen Welt vermutlich auch, aber da wurde ich damit noch nicht konfrontiert, von da her keine Ahnung…).

Das mit Charming finde ich toll und ihn mag ich auch sowieso sehr gerne. Er erinnert mich ein bisschen an Magnus Bane. Und Sailor, Ash, Chain, Age und Brave mag ich auch alle supergerne. Besonders auch Chain, wenn er da ist. Er hat so eine beruhigende Art und ist nicht immer so aufgewühlt, finde ich. Sogar Shame mag ich nach dieser einen Aktion. Und Warriors Bruder (ihr wisst, welchen?) mag ich auch immer noch gerne. Aber man hat nicht mehr so einen dollen Bezug zu ihm wie in Band 1, aus Gründen…

Fazit: Ich finde dieses Buch nicht ganz so gut, wie seinen Vorgänger, aber ich mag es trotzdem sehr sehr gerne, es hat mich zum Lachen gebracht und es war einfach toll, mal wieder ein paar alten Bekannten zu begegnen und sie mal wieder begleiten zu dürfen. Hach! Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne.

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