[Rezension] Götterblut

Titel: Warrior & Peace – Göttliches Blut |

Autorin: Stella Tack |

Verlag: Drachenmond Verlag |

Seiten: 475 |

Zugehörige Bände: Warrior & Peace – Göttlicher Zorn |

Klappentext: Es gibt fünf Dinge, die du wissen solltest, bevor du dieses Buch liest.

1. Mein Name ist Warrior Pandemos.

2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.

3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!

4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?

5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen. Und ich?

Ich werde ihm dabei helfen. (Quelle: drachenmond.de)

Cover: Ich finde das Cover von Götterblut (ich nenne es jetzt einfach mal immer so, obwohl es ja mittlerweile anders heißt, ich weiß – meine Version heißt noch Götterblut) echt schön. Diese Galaxie, oder was das ist, in dem Herzen drin. Um ehrlich zu sein weiß ich nicht genau, was das Herz mit der Geschichte zu tun hat, aber schön ist das Cover allemal.

Inhalt: Also, wo soll ich anfangen… Ich mag generell die ganze Idee des Buches total gerne. Also mit den alten, griechischen Göttern, die man ja schon kennt, aber dann das ganze neue dazu. Hier in dem Buch gibt es echt Dinge, die ich persönlich noch nicht aus irgendwelchen anderen Büchern kenne und das finde ich immer echt toll!

Was ich an Götterblut noch sehr gerne mag und zum Teil ist es echt witzig gemacht, ist diese Vermenschlichung der Götter. Weil eigentlich werden die ja immer so groß und allmächtig gehandhabt und so sehen sie sich auch selbst, aber dann von der Warte der Kinder aus sind sie halt irgendwie trotzdem total menschlich, verkorkst und seltsam.

Und ganz ehrlich muss ich sagen, dass ich die Actionszenen, die im Buch vorkommen, echt gut gemacht und inszeniert finde. Manchmal ist es ja in Büchern, dass die so aufgesetzt und unnatürlich rüberkommen, aber hier wirken sie einfach total echt und richtig… gewaltig irgendwie – ich weiß, dass das total komisch wirkt, aber vielleicht wissen die, die das Buch auch gelesen haben ja, was ich meine.

Was ich auch sagen muss, ist, dass ich es einfach unfassbar herablassend und absolut nicht okay finde, wie die meisten anderen erstmal mit Warrior umgehen. Besonders bei Persephone hätte ich diese mehrfach am liebsten erwürgt. Aber Stella hat das irgendwie geschafft, es so rüberzubringen, dass man (oder zumindest ich) richtig wütend darüber wird.

Schreibstil: Ich finde den Schreibstil im Buch total toll. Er ist einfach ironisch, witzig und auch natürlich, was ich sehr schön finde. Was ich meine ist, dass er nicht so gehoben ist, sondern wieder einfach so normal und vermenschlicht.

Charaktere: Ich finde Warrior ist eine tolle Protagonistin. Sie ist tough und stark, aber ich finde auch, dass sie sich besonders am Anfang viel zu sehr von den anderen herumschubsen lässt. Aber trotzdem… Warrior finde ich toll. Auch wenn sie etwas seltsam ist, etwas mehr noch besonders als normal besonders. Wisst ihr was ich meine?

Peace mochte ich irgendwie von Anfang an, keine Ahnung wieso. Trotz dem er oft so ein Arsch ist. Aber besonders dann mag ihn sehr gerne, wenn er den normalen Peace zeigt und nicht den abgehärteten, seelenlosen Arsch raushängen lässt. Man merkt halt trotz allem, wie er wirklich zu Warrior steht und dass er nicht immer ein ganz gefühlloser Arsch ist…

Und Madox finde ich total toll! Madox ist auf eine bestimmte Art fast mein Lieblingscharakter in dem Buch. Halt nicht wirklich, weil ich meine Warrior und Peace, aber trotzdem, Madox ist einfach so natürlich und nett und herzlich. Und er ist am Anfang der einzige, der Warrior als gleichwertig ansieht und nicht als „Missgeburt“.

Und Hades mag ich trotz allem auch gerne – aber Persephone dafür umso weniger! Allein wenn ich an sie denke, kriege ich schon wieder Mordgelüste, haha.

Aber die anderen neuen, allen voran Charming und Bizarre, mag ich auch sehr gerne. Sie versuchen halt irgendwie alle so toll zu sein und schaffen es eher weniger als mehr, aber gerade für ihre Unperfektheit könnte ich sie alle knuddeln. Also außer Shame, versteht sich.

Fazit: Götterblut ist einfach ein total tolles und geniales Buch! Es ist einfach alles in allem so irgonisch und witzig und… hach! Es ist eine so tolle Idee und Umsetzung mit so tollen, unperfekten Charakteren und einem so tollen Schreibstil. Fassen wir zusammen: Ich finde alles daran toll und deswegen kann ich gar nicht anders, als dem Buch 5 Sterne zu geben! – und wo bleibt bitte der zweite Band? Ich brauche ihn! 😀

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