[Rezension] Die Schöpfer der Wolken

Autorin: Marie Graßhoff |

Verlag: Drachenmond Verlag |

Seiten: 521 |

Klappentext: Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie.
Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht. (Quelle: drachenmond.de)

Allgemein: Dieses Buch hat mich komplett sprachlos zurück gelassen. Leer und entrückt. Weit weg von der Realität und erstmal nicht imstande, irgendwas zu tun, als dazusitzen und nicht einmal zu denken…

Inhalt: Ganz am Anfang mal: Wie kreativ muss man bitte sein, um sich so was krasses und abgedrehtes einfallen zu lassen? Ich finde es aber total klasse, weil es mal was völlig anderes ist. Ich meine, Weltuntergangszenarios sind absolut nichts neues. Aber auf diese Art und Weise… Es ist von Marie alles so logisch erklärt, es macht so in sich total Sinn und ist nicht diese dumme Art von Weltuntergang, die meistens von irgendwelche bösen Zombies oder so eingeleitet wird…

Und dann das ganze mit den Dimensionen… klasse. Dieses Buch ist irgendwie so wirr einerseits und so total verrückt. Und es ist einfach soo viel auf einmal, was man alles verarbeiten muss… Einmal die ganzen Dimensionen, dann der Weltuntergang, dann die ganzen verschiedenen Perspektiven.

Aber was ich wirklich auch richtig toll finde ist, dass das alles so logisch erklärt ist. In vielen Büchern ist es dann einfach so, weil halt, aber hier hat alles eine Erklärung. Und zwar eine logische.

Das Buch hat überdurchschnittlich viele unerwartete Wendungen was ich liebe! Ich liebe Dinge in Büchern, die man nicht schon von Anfang an weiß! Z.B. die ganze Auflösung, das Ende generell, war für mich ziemlich unerwartet. Aber das mit Vela und Andrew wusste ich schon seeehr lange…

Die Schöpfer der Wolken war nach echt langem mal wieder ein Buch, das es geschafft hat, mich wirklich zu berühren. So richtig und wirklich und tief. Und das obwohl es keins dieser Bücher ist à la Wie die Luft zum Atmen… wisst ihr was ich meine? Wow!

Schreibstil: Ich mag es sehr gerne, dass aus so vielen verschiedenen Sichten geschrieben werden und man so alle der Protagonisten besser kennen lernt. Dadurch kann man ihnen praktisch „in die Seele blicken“. Und der Schreibstil ist außerdem echt fesselnd. Ich konnte mal wieder so richtig abtauchen und die Welt um mich herum vergessen. Dass das wirklich passiert, wird auch immer seltener. Und er hat mich oft zum Lachen gebracht, meistens durch Ironie. Richtig gut.

Charaktere: Wie eben schon erwähnt, kann man durch den Schreibstil den Protagonisten richtig „in die Seele blicken“ und sie wirklich und echt kennen lernen. Sie sind dadurch alle sehr tiefgründig. Und ich mag sie alle echt, echt gerne. Ciara, Andrew, Xia, Brendan und Wesley. Und auch Koba, auch wenn man ihn nie so richtig in Person kennen lernt. Mit Wesley kann ich mich noch am wenigsten identifizieren. Ich weiß nicht, wie es da anderen so ging?

Zwischen den Personen haben sich zum Teil ganz zarte Liebesgeschichten angedeutet. Aber sie sind alle zu einem Ende gekommen, obwohl sie noch gar nicht wirklich angefangen hatten und das macht mich auch richtig fertig…
Und *heul* Ciara! Koba! Andrew! Vela! Mimimi… *heul*

Fazit: Wow! Dieses Buch ist sensationell! Ich bin nicht auf die typische Art begeistert mit den tausenden Herzchenaugen-Emojis, sondern irgendwie auf eine ganz andere. Aber total begeistert bin ich trotzdem. Nur eben auf diese sprachlose Art, dass ich jetzt nicht so recht weiß, wohin mit mir… Krass. Sprachlos. Marie hat mich zerstört! Ich gebe dem Buch eindeutig 5 Sterne.
Und wer denkt, ich übertreibe maßlos, der lese das Buch selbst und dann können wir weiter reden… 😀

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