[Rezension] Kuss des Tigers

Titel: Kuss des Tigers – eine unsterbliche Liebe |

Originaltitel: Tiger’s Curse |

Autorin: Colleen Houck (CoHo II) |

Verlag: Heyne |

Seiten: 540 |

Zugehörige Bände: Pfad des Tigers (2), Fluch des Tigers (3), Schwur des Tigers (4) |

Klappentext: Ihr Ferienjob im Zirkus Maurizio verändert das Leben der 18-jährigen Kelsey ein für alle Mal, denn dort begegnet sie Ren, einem majestätischen weißen Tiger. Sofort spürt sie, dass zwischen ihr und dem Tiger eine ganz besondere Verbindung besteht. Als sie gebeten wird, Ren nach Indien zu bringen, um ihn dort auszuwildern, zögert Kelsey keine Sekunde. Noch ahnt sie freilich nicht, welch tragisches Geheimnis Ren verbirgt: Er ist ein verwunschener indischer Prinz, der einst von einem mächtigen Magier dazu verdammt wurde, sein Leben als Tiger zu verbringen. Wird Kelsey ihn erlösen können? (Quelle: randomhouse.de)

Cover: Das Cover ist… hm… nicht so meins, sagen wir so. Ich finde, Tiger sind wunderschöne Tiere, aber der auf dem Cover sieht einfach etwas seltsam aus, ich weiß auch nicht.

Inhalt: Dieses Buch und diese Geschichte ist so anders als alles, was ich je gelesen habe… wow! Die ganze Sache mit Indien erstmal. Ich habe noch nie ein Buch gelesen, das in Indien oder sonst einem exotischen Land spielt. Dann geht die Autorin ja auch oft auf bestimmte Bräuche, Pflanzen oder Tiere ein, die man dort trifft. Also entweder sie hat irgendwie auf besondere Art mit Indien zu tun, oder sie hat super viel Recherche-Arbeit betrieben. Dafür meinen Respekt.

Was ich ein bisschen nicht mag, ist, dass das Buch viel von so einem typischen Abenteuer-Roman hat. Es ist zum Teil wie so ein Buch aufgebaut, wo die Protas einfach so Hinweisen folgen müssen und dann eine bestimmte Aufgabe lösen müssen.

Und manchmal haben mich diese Hindernisse in den Gängen und so etwas an Die Tribute von Panem erinnert. Und an ein paar Stellen ist mir das Buch ein kleines bisschen zu skurril…

Aber die Sache mit dem Fluch und dem Tiger-Verwandlungs-Ding finde ich echt klasse gemacht und eine klasse Idee. Es ist mal toll, ein Buch zu lesen, das sich so eingehend mit einem bestimmten Tier beschäftigt (wenn auch nicht in dem Sinne wirklich ein echtes Tier), das nicht ein nur Tier-Buch ist, wie z.B. Warrior Cats oder Legende der Wächter. Wisst ihr was ich meine?

Schreibstil: Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Kelsey geschrieben und ich finde, er ist sehr flüssig und gut zu lesen. Außerdem muss ich dazu sagen, dass das Buch meiner Meinung nach absolut keine Längen hat.

Charaktere: Also… die Charaktere in diesem Buch sind sehr besonders und speziell, finde ich. Kelsey mag ich einerseits. Sie ist mutig und irgendwie selbstbewusst, auch wenn sie selber immer was anderes behauptet. Sie ist nicht so, wie meistens Protagonistinnen sind. Z.B. die Entscheidung, die sie dann bezüglich Ren und sich trifft, finde ich einerseits denkbar bescheuert, weil ich meine hallo? Aber andererseits kann ich sie verstehen und finde es auch echt mutig von ihr. Ich kenne es aus nicht vielen Büchern (wenn überhaupt), dass das dann auch wirklich durchgezogen wird. Meistens machen die Protagonist/Innen dann bei sowas doch wieder einen Rückzieher.

Andererseits mag ich Kelsey auch irgendwie nicht, weil sie das mit Kishan zulässt und Ren sowas antut, wie da in Kishkindha. Also ich mag sie, aber mit Vorbehalten.

Bei Ren ist es genau so. Ich kann es nirgendwo bestimmtes dran festmachen, aber einerseits mag ich ihn, andererseits auch irgendwie nicht ganz. Und bei Kadam habe ich auch noch Vorbehalte. Ich habe die ganze Zeit Angst, dass er doch noch irgendwie eine ganz andere Seite von sich zeigen könnte. Kishan ist mir etwas unsympathisch…

Fazit: Kuss des Tigers ist ein wirklich besonderes Buch, das seinesgleichen sucht. Mit seinem Schauplatz Indien und dem Einblick in das indische Leben und alles ist es ganz einzigartig. Ich finde es sehr schwer, dem eine Endbewertung zu geben. Für seine Besonderheit verdient es eigentlich schon 5 Sterne, aber für den Rest würde ich nicht ganz so viele geben, sondern so 4 – 4,5. Im Großen und Ganzen sage ich als allgemeine Bewertung 4,5 Sterne. Der nächste Band liegt schon bereit zum Gelesen-werden – ich habe die ganze Reihe von jemandem hier ausgeliehen!

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