[Rezension] Das Erbe der Macht – Aurafeuer, Essenzstab, Wechselbalg

Autor: Andreas Suchanek |

Verlag: Greenlight Press |

Seiten: 139 + 128 + 135 |

Seite der Reihe |

Zugehörige Bände: Das Erbe der Macht – Feuerblut (4), – Silberregen (5), – Schattenfrau (6), – Schattenzeit (7), – Opfergang (8), – Silberknochen (9), – Ascheatem (10), – Zwillingsfluch (11), – Allmacht (12)… |

Klappentext: Die Welt, wie du sie kennst, ist eine Lüge!
Seit über einem Jahrhundert verbirgt der Wall die magische Gesellschaft vor Menschenaugen, garantiert Friede und Gleichheit zwischen Menschen und Magiern. Doch in den Schatten tobt ein Krieg um die Vorherrschaft.
Jenifer Danvers ist eine Lichtkämpferin. Als ihr Freund und Kampfgefährte stirbt, erwacht mit Alexander Kent ein neuer Erbe der Macht, der von ihr in die Welt der Magie eingeführt werden muss.
Keiner von beiden ahnt, dass das Gleichgewicht der Kräfte außer Kontrolle geraten ist. Das Böse holt zum großen Schlag aus, um den Wall endgültig zu zerschmettern.

Machtvolle Zauber, gefährliche Artefakte, uralte Katakomben und geheime Archive: Kämpfe mit den Lichtkämpfern und dem Rat des Lichts – Johanna von Orléans, Leonardo da Vinci, und weitere Größen der Menschheitsgeschichte – gegen die Macht des Bösen. (Quelle: erbedermacht.de)

 

Cover: Ich finde, die Cover sind alle etwas eigen, aber alle auch ziemlich schön. Und so mystisch. Sie passen irgendwie zu den Geschichten.

Inhalt: Ich habe am Anfang etwas gebraucht um rein zu kommen, weil man direkt ins Castillo-Geschehen rein geworfen wird und sich erstmal zwischen den ganzen Charakteren zurecht finden muss. Aber dann, als ich drin war, konnte ich es nicht mehr wirklich aus der Hand legen. Wenn drin dann ganz drin 😀

Ich finde die Idee der ganzen Bücher echt gut. An manchen Stellen hat es mich an andere Bücher erinnert. Vor allem an die Chroniken der Unterwelt und Harry Potter. Und das mit den Namen Alicante und Graf von Saint Germain hat mich manchmal etwas irritiert. Ich meine, ich weiß, dass es beides wirklich gibt und gab, aber ich kenne es halt aus anderen Büchern.

Ich finde die ganze Sache, mit den berühmten Unsterblichen total toll und super und klasse! Vor allem Jeanne fand ich schon immer eine richtig tolle Geschichtsperson. Und Leonardo ist ja auch echt toll. Und die dann so richtig zu erleben… Ja klar, sind die im detaillierten auch fiktiv, aber trotzdem, dieses Feeling einfach.

Was etwas klischeehaft ist, ist dieses typische Gut-Böse – Schwarzweiß-denken. Aber ich meine, man braucht auch mal sowas, dass man ganz klar weiß, was gut und was schlecht ist… Und ich finde es gut gemacht, dass das Ganze gegen Ende so richtig thrillermäßig ist.

Schreibstil: Der Schreibstil ist etwas gehoben. Am Anfang fand ich das ein bisschen komisch, aber man gewöhnt sich daran und mit der Zeit ist das auch nicht mehr so krass. Auch die Charaktere sprechen manchmal etwas gehoben. Dadurch wirkt das was sie sagen, vor allem wenn sie irgendwas erklären, manchmal wie einstudiert. Darüber bin ich auch manchmal gestolpert, aber auch das legt sich mit der Zeit etwas.

Ich finde diesen ganz äußerlichen Schreibstil interessant. Ich mag ja generell den Ich-Erzähler lieber, bei so einem ganz äußerlichen wird es schnell etwas chaotisch und durcheinander. Aber hier geht es sogar. Manchmal habe ich den Überblick verloren, aber generell hatte ich ihn meistens doch.

Das Ende hat mich etwas überrascht. Man will die ganze Zeit wissen, wer da jetzt festgehalten wird und als es dann raus kommt, war ich regelrecht schockiert. Der wirkte immer so normal und lieb und alles.

Charaktere: Durch den eben genannten Schreibstil hat man auch kein so enges Verhältnis zu den Charakteren. Ich mag sie aber alle total gerne. Jeder hat so seine Eigenheiten und seinen eigenen Charakter. Und alle sind so verschieden und halten trotzdem so eng zusammen. Und Chloe finde ich richtig cool. Und Alex macht eine echt tolle Entwicklung durch. Kevin und Max sind… nun ja, etwas klischeehaft süß und Chris ist halt dieser typische Draufgänger. Jen und Clara sind auch voll toll.

Die Unsterblichen sind etwas gehoben, klar, die haben ja auch viel Lebenserfahrung und es gehört irgendwie dazu. Johanna mag ich aber auch richtig gerne und Leonardo ist halt etwas schräg drauf. Sie sind einfach alle so sie selbst und eigen und dadurch alle total toll.

Die Schattenfrau hat mich manchmal etwas an die rote Frau aus GoT erinnert, aber im Grunde sind die beiden ganz verschieden. Bis auf ihre manipulative und intrigante Seite… Und ich will verdammt nochmal wissen, wer sie ist! Man wird in den Büchern richtig auf die Folter gespannt und ach verdammt, haha.

Fazit: Nachdem ich kurz brauchte, um rein zu kommen, sind diese drei eBooks zusammen eine echt tolle, spannende, magische Geschichte. Ich werde die Reihe in absehbarer Zeit auf jeden Fall weiter lesen. Nicht direkt, weil ich es einfach nicht mehr kann, Reihen direkt weiter zu lesen, aber bald.

Ich gebe den Büchern zusammen 4,5 Sterne und freue mich schon ganz doll drauf, zu erfahren wie es mit den Charakteren weiter geht. Und endlich die Identität der Schattenfrau zu erfahren (im 6. Teil oder?)

Und danke, lieber Andreas, für die Rezi-Exemplare der ersten beiden Teile. Ich bin sehr froh, dass du mich endgültig neugierig auf die Reihe gemacht hast!

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