[Rezension] Hunter’s Moon

Autorin: Britta Strauß |

Verlag: Drachenmond Verlag |

Seiten: 393 |

Klappentext: Die Rocky Mountains im Winter des Jahres 1795: Eine Handvoll Siedler kämpfen in der tief verschneiten Wildnis um ihr Überleben. Furchterregende Kreaturen streifen durch die Finsternis der Wälder und holen sich einen nach dem anderen. Die einzige Rettung für die verzweifelten Männer: ein Bündnis mit dem sagenumwobenen Jäger Kainah, der nicht weniger gefährlicher ist als die Bestien, die er verfolgt. Durch einen Hinterhalt wird Kainah dazu gezwungen, die Siedler des Forts zu beschützen, doch sein schwelender Hass droht den Männern zum Verhängnis zu werden. Nur Kate, die einzige Frau des Forts, durchbricht die eiskalte Mauer des Jägers. Ist ihre Liebe stark genug, um Kainahs tödliches Erbe zu bezwingen?

Allgemein: Ich habe das Buch eigentlich Ende November für die Dezember Leserunde der Drachenmond Lesechallenge gelesen, bin aber nicht fertig geworden. Dann habe ich Anfang Dezember noch viel gelesen, bis nur noch so 100 Seiten gefehlt haben. 80 davon habe ich im Laufe des Dezembers, also über Wochen verteilt noch gelesen und die letzten 20 dann erst gestern (also 31.12.). Deswegen ist es nicht ganz einfach, diese Rezi zu schreiben, weil das alles halt schon recht weit weg ist.

Cover: Das Cover finde ich total schön. Ich weiß zwar nicht ganz, ob das Kate sein soll, oder wer, aber schön ist es auf jeden Fall.

Inhalt: Das Buch ist spannend, aber nicht auf die Weise, dass man immer unbedingt weiter lesen will, auch wenn man gerade nicht liest. Doch auf die Art, dass man direkt drin ist, wenn man weiter liest und auch Bock drauf hat, das Buch nicht aus der Hand zu legen.

Was mir bei diesem Buch einmal mehr aufgefallen ist, ist, dass Brittas Bücher immer irgendwie mythisch sind. Auch dieses hier. Ich finde diese ganzen mythischen Verspinnungen echt gut gemacht. Und auch diese Vermischung von den Indianderthemen und -legenden und von denen der Weißen. Es war sehr interessant, diese beiden grundverschiedenen Ansichten mitzubekommen.

Aber ich finde generell die Idee des Buches total toll! Mit den Kocodjo und das alles. Und ich finde die Entwicklung der Geschichte auch sehr toll. Wie sie immer spannender wird. Ein stetig anwachsender Spannungsbogen.

Schreibstil: Der Schreibstil des Buches ist… was soll ich sagen? Einfach brittanial (Britta + genial = brittanial – toll, ne? 😀 ) Es ist dieser typische Schreibstil von ihr. Echt toll und auch einzigartig. Es ist schwer in Worte zu fassen.

Charaktere: Die Charaktere des Buches, oder zumindest die Fortbewohner sind richtig grausam und krank und so megamäßig unsympathisch. Aber in ihrer Wahnsinnigkeit super gut dargestellt. Man nimmt ihnen ihre Rollen so richtig ab, finde ich. Und Williams Entwicklung vom netten Onkel in den grausamen Wahnsinnigen auch echt toll geschrieben und sehr glaubwürdig.

Kainah und Kate mag ich beide sehr. Aber irgendwie auch beide nicht ganz zu 100%. Ich weiß aber nicht, woran das liegt… Was ich auch sehr interessant und gut dargestellt finde, ist die Zwiegespaltenheit der beiden, die ja eigentlich das ganze Buch lang da ist. Naja, zumindest seit sie sich kennen.

Fazit: Hunter’s Moon ist ein sehr gut geschriebenes, glaubwürdiges Buch, das mythisch ist und aber auch dazu anregt, über die Denkweisen der Menschen nachzudenken. Dieses Rassendenken und diese Religionstrennung. Denn darum geht es ja auch sehr stark. Ich gebe dem Buch 4,5 Sterne. Zum Glück habe ich noch ein paar Bücher von Britta hier stehen!

3 Kommentare zu „[Rezension] Hunter’s Moon

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