Von der Zeit und dem Leben

Hallo, meine lieben. Ich wollte euch einfach mal schreiben, wie es mir momentan im Leben so geht. Weil das ist auch der Grund, bzw. die Gründe, weshalb in letzter Zeit so wenig von mir kam.

Momentan ist es irgendwie komisch bei mir. Einerseits geht es mir ziemlich gut, weil ich auch in einer Woche Geburtstag habe und mich super doll darauf freue. Ich meine 18, ist doch klar ;). Und oft habe ich auch so Momente, in denen ich dann einfach richtig gut gelaunt bin und jeden damit nerven muss (weil ich nunmal öfter etwas nervig bin, wenn ich gut gelaunt bin).

Aber dann gibt es wieder die Momente, in denen ich… nicht down bin, aber in denen es mir nicht so gut geht. Meine Mom hat im Januar erfahren, dass sie krank ist und darunter wird sie jetzt mindestens ein halbes Jahr ziemlich drunter leiden. Und klar, dass dann die Familie auch drunter leidet. Unsere ganze Familienharmonie (wenn es sie denn zwischendurch manchmal gab) leidet darunter. Ich streite mich öfter mit meiner Schwester und dann in den Momenten, in denen ich darüber nachdenke, wie es meiner Mom in ein paar Wochen gehen wird, dann bekomme ich eben nicht so schöne und positive Gedanken. Momentan geht es ihr noch ziemlich gut, aber ich will eigentlich gar nicht so genau wissen, wie das in ein paar Wochen und Monaten ist. Davor habe ich Angst…

Und in diesen Momenten würde ich mir oft einfach gerne die Kopfhörer aufsetzen und so laut Musik hören, dass meine Gedanken ausgeschaltet werden. Am besten irgendwelche laute Rockmusik. Das geht halt auch nicht immer, weil ich in letzter Zeit oft in der Schule bin oder andere Dinge zu tun habe.

Eine weitere wichtige Sache ist, dass meine beste Freundin gerade für ein paar Monate in Neuseeland ist und ich nicht persönlich mit ihr reden kann, was mir natürlich auch alles sehr zu schaffen macht. Es ist eine Sache, wenn man aktiv nicht so viel zusammen macht, weil jeder irgendwie anders beschäftigt ist. Aber es ist eine ganz andere, zu wissen, dass die andere Person in Neuseeland ist. Weil sonst kann man dann auch immer zu ihr rüber gehen (sie wohnt nur wenige Meter entfernt), wenn man jemanden zum Reden braucht. Und außerdem sehen wir uns normalerweise sowieso jeden Tag, weil wir in die selbe Klasse gehen.

Damit komme ich auch schon zum letzten und ganz simplen Grund: Ich hatte einfach sehr wenig Zeit in letzter Zeit und ziemlich viel zu tun. Ich habe letzte Woche (also die jetzt war) eine große Chemie-Arbeit geschrieben und vorletzte Woche eine Mathe- und eine Französisch-Arbeit. Noch dazu hatte ich einige Fahrstunden und meine Theorieprüfung. Plus Samstags arbeite ich immer.

So. Jetzt bin ich fertig mit meinem Depri-Post. Schreibt gerne was in die Kommentare, z.B. wie es euch geht oder was zu meinem Text.

2 Kommentare zu „Von der Zeit und dem Leben

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  1. Hallo,

    ich kenne es, wenn man das Gefühl hat, man wird von der Welt zerdrückt, denn wenn etwas kommt, dann meist nicht allein. Ich hoffe, Dir wird es bald besser gehen und wünsche auch Deiner Mutter alles Gute.

    Auf den 18. Geburtstag musst Du Dich freuen! (Pssstt… aber mit 18 fühlt man sich auch nicht sonderlich anders, als mit 17. Aber ein bisschen ;-)).

    Ganz liebe Grüße,
    Krisi

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